1. Hagen

    Angora Skandal in China

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    Das haben bestimmt schon einige mitbekommen, aber trotzdem hier ein Artikel aus der TW vom 28.11.2013 von Janine Damm: „Die schwedische Modekette H&M und der dänische Bekleidungskonzern IC Companys (u.a. Tiger of Sweden, By Malene Birger, Peak Performance) verbannen Produkte mit Angorawolle aus den Sortimenten. Hintergrund ist eine Dokumentation der Tierschutzorganisation Peta (People for the Ethical Treatment of Animals), die das brutale Scheren und Rupfen von Kaninchen in verschiedenen chinesischen Angora-Farmen zeigt. Den Peta-Recherchen zufolge wird den Tieren bei vollem Bewusstsein das Fell vom Körper gerissen oder abgeschnitten, Wunden sind die Folge. Etwa 90% des weltweit vertriebenen Angoras stammen den Tierschützern zufolge aus China. Angesichts des bevorstehenden Weihnachtsgeschäfts rief Peta nun die Kunden auf, keine Angora-Produkte zu kaufen. IC Companys erklärte, dass „kein Produkt so wichtig für den Markt und für das Unternehmen ist, dass es die Misshandlung von Tieren rechtfertigt.“ Die Produktion aller Artikel, für die der Einsatz von Angora vorgesehen ist und die noch nicht produziert wurden, soll deshalb gecancelt werden. Angorafrei sollen die Sommerkollektionen 2014 sein. Angora-Wolle soll erst dann wieder verwendet werden, wenn das Unternehmen in der Lieferkette komplette Transparenz sicherstellen und somit Misshandlungen der Tiere komplett ausschließen könne, heißt es. H&M geht noch einen Schritt weiter und hat nicht nur den sofortigen Produktionsstopp von Angora-Artikeln angekündigt, sondern bietet den Kunden an, bereits gekaufte Angora-Textilien zurückzubringen und vollständig erstattet zu bekommen. „H&M toleriert keine Misshandlungen von Tieren“, teilt das Unternehmen mit. Bis sichergestellt sei, dass sämtliche Lieferanten und deren Zulieferer der Produkt-Politik der Modekette folgen, bleibe die...
  2. Sophie

    „TAUSCH DICH GLÜCKLICH“ am 11.12.13

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    Liebe Leute, es wird bunt und lustig: am 11.12.13 veranstaltet die Grüne Renate eine große KLEIDERTAUSCHPARTY! Wo: Plan B, Poststraße 6, Albstadt Wann: Einlass ab 19.30 Uhr   Es wird vorweihnachtlich gemütlich mit Glühwein, Gebäck und Musik! Wenn alle Klamotten getauscht sind geht die Party richtig los.. Wie funktionnierts: Ihr bringt an den Kleiderabgaben –Mittwoch 4.12. 17.30-19 Uhr –Freitag 6.12.  14-15 Uhr –Dienstag 10.12.  16-17 Uhr maximal 10 Teile zum tauschen mit und erhaltet dafür Wertmarken. Diese bringt ihr am 11.12. mit und tauscht sie für die Teile eurer Wahl ein! Für hochwertigere oder „wertvollere“ Kleidungsstücke (vgl. T-Shirt und Wintermantel) gibt es zwei Wertmarken. ACHTUNG: Du würdest gerne mitmachen, hast aber nichts zum tauschen? Es lohnt sich trotzdem zu kommen! Wer nichts mehr tauschen möchte, kann seine übriggebliebenen Marken in die Sammelbox geben. Diese wird eine Stunde vor Ende für alle, die noch etwas ergattern wollen, geöffnet! Wir freuen uns riesig auf euch- S’wird luschtig!  
  3. Sophie

    Review Lenzing Vortrag+ PP

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    Hallo zusammen, hier die Review zum Lenzing Vortrag am 27.11. Ich hoff, es hat euch gefallen- toll, dass so viele da waren!   Die Lenzing AG ist eine Firma mit Hauptsitz in Oberösterreich und einem Jahresumsatz von 2 mrd €/Jahr und ca 7000 Mitarbeitern. Die Produkte (regenerative Chemiefasern aus Holzzellstoff) heißen unter anderem Viscose, Modal und Tencel. Es gibt ein breit gefächertes Anwendungsspektrum für diese Fasern, neben Bekleidung und Bettwäsche zum Beispiel: Reifen Cord Verstärkung, in Pulverform zur Farbbeimischung, Kurzschnittfasern zur Kunststoff- und Betonverstärkung, Windeln und vieles mehr (siehe Power Point) In der Präsentation von Herrn Bartsch gibt es alles nochmal genau zum nachlesen inklusive dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit bei Lenzing: 2013_11_Lenzing Fibers_Sustainability_Albstadt Einen schönen ersten Advent wünsch ich euch! Sophie
  4. Sophie

    Vortrag von FairSchnitt am 22.11.13

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    Und noch eine Vortragsankündigung: Am 22.11. um 9.45 Uhr (Raum wird noch bekannt gegeben) kommt die Organisation FairSchnitt und zwei indidsche Näherinnen zu uns an die HS. Zusammen mit zwei Mitarbeiterinnen der Nichtregierungsorganisationen Cividep und READ aus den indischen Bundesstaaten Tamil Nadu und Karnataka berichten über die Problematik des Sumangali-Systems. Cividep und READ arbeiten seit langer Zeit mit Frauen, die in Spinnereien und in Nähfabriken von dieser Art der Zwangsarbeit betroffen waren. Die beiden Mitarbeiterinnen werden von ihren Erfahrungen mit Sumangali und der Ausbeutung von Frauen in der Textilindustrie berichten. Worum geht es bei Sumangali? In Indien ähnlich wie in Bangladesch besteht traditionell eine starke Frauenunterdrückung. Dies spiegelt sich in unwürdigen Arbeitsverhältnissen in der Bekleidungsindustrie wider, in der hauptsächlich Frauen Beschäftigung finden. Sumangali bedeutet „glückliche Braut“. Obwohl dieser Brauch offiziell in Indien verboten ist, gilt eine junge Frau als eine glückliche Braut, wenn sie eine Mitgift hat und deshalb gut verheiratet werden kann. Seit einigen Jahren wird diese Tradition von Agenten genutzt, indem sie in Dörfern armen Familien ihre Töchter „abkaufen“ und diese als Arbeitskräfte vornehmlich an Spinnereien im indischen Bundesstaat Tamil Nadu vermitteln. Dort arbeiten die jungen Frauen 3-4 Jahre faktisch ohne Bezahlung, eingesperrt wie Sklavinnen in Wohnheimen und erhalten erst nach Ablauf des Arbeitsvertrags ihren Lohn, der dann als Mitgift zur Verheiratung genutzt werden kann. Betrug ist dabei an der Tagesordnung. Einige Frauen begingen Selbstmord, weil sie den Arbeitsdruck nicht aushielten, nicht wenige wurden nach Unfällen vor dem Ende der Arbeitsverpflichtung entlassen und erhielten dann oft gar keine...